Torsby ist zwar nur eine kleine Stadt mit wenigen Einwohnern – aber trotzdem ein Zentrum. Torsby ist Zentralort für ein sehr grosses Gebiet.
Der grösste Einkaufsladen ist der ICA Torgia direkt am Kreisel der 45 gelegen. In der Innenstadt gibt es mehrere weitere Lebensmittelläden, Sportgeschäfte, Apotheke, Foto- und Elektornikläden, Klamottengeschäfte, Drogerie, mehere Hamburgerrestaurants und Pizzarien, Kioske etc.. Für fast alle gängigen Automarken gibt es Vertragswerkstatten und Händler.
Kulturell gibt es in Torsby das stjärnan ein Art Kulturzentrum mit Kino (Tendenz zum Programmkino), Konzerten. Im selben Gebäude ist auch das Jugendzentrum (Cafe, Billiard, Computerspiele) untergebracht. Außerdem gibt es eine Bowlinghalle, ein beheiztes gutes Schwimmbad (mit Abendteuerteil) und wer krank wird, hat das Krankenhaus gleich am Ort (mit Psychatrie und “Akutmottagning” für Notfälle rund um die Uhr).
Wirklich ein Highlight für Restaurantbesucher ist der Salströmsgarden mitten in Utterbyn. Auf dem Künstlerhof mit wechselnden Ausstellungen gibt es ein stilvolles Restaurant mit offem Kaminfeuer, das Montag bis Freitag ein preislich attraktives (83 SEK) Lunchbufett anbietet. Ausgesuchte Salatbar und normalerweise zwei verschiedene Gerichte mit Tendenz zum Hochwertigen.
Webseite http://www.sahlstromsgarden.se/. Unter dem Menüpunkt -> Restaurant -> dagens rätt ist der aktuelle Speiseplan abrufbar.
Abends hat das Restaurant in der Regel geschlossen und es gibt kein “a la card” Menü.
Im Großraum Oslo gibt es drei Flughäfen, die von Billigfluglinien bedient werden:
Immer wieder glauben Leute, dass man runt um Weihnachten nicht nach Schweden in Urlaub fahren kann – schlicht zu dunkel, lautet das Argument. Das kommt wahrscheinlich daher, dass man die Tage im Sommer als extrem lang erlebt und nun meint, im Winter ist es genau umgekehrt.
Da die Erdachse leicht schräg steht, sind in Schweden die Dämmerung und der Sonnenaufgang extrem lang. Auch wenn hier die Sonne um 20.00 Uhr fahrplanmässig “untergeht” heisst das also nicht, dass das Licht mit einem Schlag verschwindet – oft erlebt man die Tage im Juni als durchgehend, weil schlicht und ergreifend Dämmerung und Sonnenaufgang zusammenfallen und es nie richtig dunkel wird.
Im Winter gilt das umgekehrte. Am 23.12. – also dem kürzesten Tag des Jahres, scheint hier in Utterbyn die Sonne zwischen 9.12 und 15.04. Das bedeutet aber nicht, dass es davor und danach gleich auf einen Schlag stockdunkel wird. Heute, am ersten Januar haben wir auch jetzt (16.30) noch Licht.
Damit ist es vielleicht einige Minuten früher dunkel als in Deutschland. Man sollte nie vergessen, dass es von hier aus immer noch weiter zum Polarkreis als bis nach Hamburg ist – und selbst am Polarkreis ist die Sonne nur eine einzigen Tag nicht zu sehen.
Entscheidend für das Erleben und die Intensität der Sonneneinstrahlung ist natürlich ob Schnee liegt oder nicht. Wenn der erste Schnee (meistens Mitte Dezember) kommt, fühlt sich alles gleich viel heller an…
Wer genau die Sonnenscheinzeiten sehen möchte kann auf www.klart.se auf “utökad” klicken und erhält so die Sonnen auf- und Unterganszeiten.
17 km Abfahrten, die längste davon 3 km lang, funpark, skicrossbahn und recht beachtliche 415 Höhenmeter Fallhöhe haben dazu geführt, dass im kleinen Örtchen Branäs zwischen Stöllet und Sysslebäck fast alpenländisches Feeling herrscht. Kann natürlich nicht ganz mit den großen Skigebieten (Trysil in Norwegen, Are) mithalten, aber bietet ein durchaus respektables Niveau das man von grösseren Anlagen im deutschen Mittelgebirge kennt.
Branäs ist eine Tourismusinsel mit über 5000 Betten – die meisten davon in Ski- out Lage. Es gibt nichts gewachsenes, natürliches sondern eine gut durchdachte Ferienanlage, die vor allem praktisch ist. Es lebt auch niemand permanent in dem Kunstort Branäs.
Wer sich das lieber nicht geben will, findet in den Örtchen entlang der Strecke Sysslebäck – Stöllet viele Unterkünfte in gewachsenen Strukturen. Parken ist kostenlos und kein Problem.
In der Anlage gibts alles was das man zum Winterurlauben braucht – und das für alpenländische Verhältnisse sehr preiswert. Ausrüstung kann man sich total problemfrei vor Ort leihen – eine echte Alternative auch für eine reine Skiwoche.
Branäs gehört nicht zum skistar-Konzern der eine sehr dominante Stellung hat sondern ist ein unabhäniger kleiner Betrieb, der mehr durch Qualität als durch Größe überzeugt.
Für eine Woche mit hauptsächlich Skifahren sicherlich eine Alternative. Auch Langlauffreaks kommen hier voll auf ihre Kosten – es gibt von Branäs ausgehend sowohl gespurte Loipen als auch Wanderwege, die man im Winter mit Geländelanglaufski (Tourenski mit beweglicher Langlaufbindung, z.B. Fischer E99) begehen kann.
Um per PKW zu uns in den Norden zu kommen, ist es am einfachsten in Deutschland und Dänemark viel Strecke zu machen: Bessere Strassen, höhrer Geschwindigkeiten. Fährverbindungen gibt es nach Norwegen (kürzeste schwedische Stecke), an die schwedische Westküste (meistens preiswert) und natürlich kann man auch die klassichen Südfähren nutzen.
Fähiren nach Oslo kommen mitten in der norwegischen Hauptstadt an, wovon es noch ca. 2 – 2,5 Std. Fahrzeit über mittelmässige Strassen sind. Auch die anderen Fährorte am Oslofjord sind gut geeignete Ankunftshäfen für die Weiterfahrt ins Värmland.Fähren fahren ab:
Einen guten Kompromiss stellen die Fähren an die schwedische Westküste dar. Diese Fähren sind meist billiger als die “Südvarianten”, fahren aber nicht so oft. Fahrzeit mit dem PKW ins Nordvärmland ca. 4 Std.:
Natürlich hat kann man auch das gesamte Angebot im Süden Schwedens nutzen:
www.snorapporten.se stellt relevante Informationen zu fast allen schwedischen Skigebieten zusammen – von der kleinen Einliftkinderutschbahn bis zu den großen Skigebieten.
Man erfährt auf einen Klick wieviele Abfahrten und Lifte geöffnet sind, wie die Schneelage ist, wie groß das Skigebiet ist (harte Fakten wie Fallhöhe, Abfahrtslänge, Zahl und Schwierigkeiten der Abfahrten, Funparks etc).
Leider gliedert sich die Webseite nach den schwedischen Läns – die meisten grösseren Skigebiete liegen in Dalarna, Jämtland oder Värmland. Auch ist es hilfreich, so eine ungefähre Vorstellung davon zu haben, wo das Skigebiet auf der Karte zu finden ist.
Außerdem kann es für Verwirrungen sorgen, dass ein Gebiet mit mehreren Talorten (z.B. Åre) “auseinandergepflückt” wird und jeder Teilort für sich dargestellt wird, während bei anderen nur ein “Großgebiet” existiert.
Der schwedische Wetterdienst SMHI ist bekannt dafür, dass er vergleichsweise spartanisch ist: Man kann nur nach den Kommunehauptorten suchen und das Wetteramt meint, dass man für jeden Detailschritt bezahlen soll. So sind nach wie vor nur die 5 Tagesprognosen abrufbar. Andererseits ist die Seite sehr gut, wenn man aktuellen Regengebieten per Radar folgen will oder sonstige Nebeninformationen – wie die Wasserstandslage – abrufen möchte.
Die skandinavischen Nachbarn sind da besser – und bieten Ihre Dienste teilweise schön grafisch aufgearbeitet an. Der finnische Wetterdienst Foreca wagt sich an 14 Tageswettervorhersagen. Auch der Wetterdienst klart.se greift auf die finnischen Prognosen zurück, arbeitet Sie aber neu auf.
Die Norweger waren mit Ihrer Wetterseite YR.NO – eine Kooproduktion des norwegischen Fernsehens und des Wetterdienstes – langezeit Vorreiter was Qualität und Detailreichtum angeht. Auch heute noch ist die angenehmerweise ohne allzuviel Schnickschnack auskommende Seite mein klarer Favorit.
Wer Informationen über die Schneelage in den Skigebieten sucht (samt Infos darüber wieviele Pisten geöffnet sind) ist beim snorapporten.se bestens bedient.
Umweltfreundlich, preiswert und realtiv bequem sind die Langstrecken- Nachtzüge der DB-Autozug, die sowohl aus Südwestdeutschland als auch Südostdeutschland einen oft für unter 50 Euro nach Kobenhagen bringen. Von hier aus ist die Weiterreise nach Torsby einfach und preiswert.
Einen Westzug von Basel über Freiburg, Offenburg, Karlsruhe, Mannheim und Frankfurt zu teilweise erstaunlich niedrigen Tarifen. Infos auf der speziellen Seite Nachtzugreise.de
Der Südostzug fährt von Innsbruk über Järnbach, Wörgel, Kufstein, München, Ingoldstad, Nürnberg, Würzburg und Fulda nach Kopenhagen.
Aus dem Süden ist die Verlockung per Flug anzureisen natürlich besonders gross. Die Fahrzeiten zum Flughafen Frankfurt per Bahn (z.B. ab Stuttgart) sind meistens nicht lange und ein ganz normaler Linienflug (Suche über beliebige Billigpreissuchmaschine) nach Stockholm oder Oslo muß nicht teurer sein als die Angebote sogenannter Billigflieger.
Von Baden- Baden / Karlsruhe und einen abgelegenen Flugplatz mitten im Hundsrück (”Frankfurt Hahn”) nach Stockholm – Skavsta fliegt Ryanair. Immerhin gibt zum Flugplatz “Frankfurt Hahn” – z.B. aus Saarbrücken, Trier, Heidelberg, Darmstad, Heidelberg Mannheim, Frankfurt viele Zubringerbusse.
Von München nach Oslo fliegt norwegian. Ryanair fliegt von Memmingen (München-Süd) sowohl nach Oslo-Rygge als auch nach Stockholm-Skavsta.
Tuifly hat seine Linie ab Stuttgart nach Stockholm leider eingestellt, genauso wie cimber seine Linie München-Norrköping. Airberlin und Germanwings bieten beide Umsteigeverbindungen nach Stockholm Arlanda an.
In Fensbol direkt da wo rman von der 45 nach Utterbyn abbiegen kann “Heidruns”. Heidruns ist ein kleiner Verlag mit angeschlossenem Antiquariat (saftige Preise). In der alternativ anmutenden Atmosphäre kann man auch Kaffe trinken, selbstgebackenen Kuchen (60-70% ekologisch) und Pasteten Essen.
Im Garten gibt es eine kleine Bühne und es finden öfters kleinere Konzerte und Kulturevents statt.
Heidruns hat vorallem im Sommer und zu speziellen Anlässen geöffnet.
Schwedens südlichestes Skigebiet – so nennt sich das Skigebiet Hovfjället selber. Es liegt ca 20 km nördlich von Torsby. 15 Abfahrten mit einer Gesamtlänge von 5 km bieten recht ordentliche Bedingungen. Maximalen Fallhöhe 151 Meter.
Da das Hovfjället ein Naturschutzgebiet ist, wurden die Abfahrten mit Rücksicht auf die Natur angelegt – und man fühlt sich nicht mitten wie in den oblegatorischen Hüttendörfern. Eine recht gewachsene Atmosphäre.
Witzigerweise sind oben am Berg die Temperaturen meistens ziemlich angenehm – es is einige Grad wärmer als unten im Tal. Gerade für Kinderfamilien ist dies schön.
Skiverleih, Loipen, Restaurant und Servicehaus direkt auf dem Berg. Auch Wintercampingplätze und eine kleine Pension dirket an der Gipfelstation.
Ausrüstung für den Reiter gibt es durchaus noch in kleinen Orten. Will man aber Sachen fürs Pferd (Sättel etc) muß man ins zentrale Värmland fahren – hier gibt es dann einige Auswahl.
Grums liegt ca. 30 km süd-westlich von Karlstad, dort wo sich die Strasse E18 (Autobahn Stockholm- Oslo) und der Inlandsvägen (E45 Göteborg – Gällivare) wieder trennen.
Die Länsstyrelsen stellt das beste Kartenmaterial online zur Verfügung. Der einzige Nachteil: Die Grundstücksgrenzen sind nicht ersichtlich.
Seit einer Weile ist der Dienst ein wenig “umgezogen” und ist nun unter http://gis.lst.se/lanskartor erreichbar. Als Hintergrundkartenmaterial wird die “blaue”, “Grüne” und die noch detailierte ökonomische Karte benutzt.
Egal, ob Du eine Wanderung planst, ein Haus kaufen willst oder Dich über eine Gegen informieren willst: Landkarten sind immer eine gute Infoquelle. Für jede Aufgabe gibt es unterschiedliche Maßstäbe – und oft ist das eine teure Angelegenheit.
Die Bedienung ist eigentlich recht einfach: Man wählt ein Län aus und drückt auf “öppna tittskåp!” (öffne den Schaukasten). Es öffnet sich ein POP-Up Fenster und nun kann man in die (zunächst unbrauchbar aussehende) Karte hineinzoomen und hat eine ganze Menge Werkzeuge zur Verfügung.
Die Auswahl des Läns dient nur dazu, dem “Anfangspunkt” festzulegen. Im “Schaukasten” kann man den Kartenschnitt dann ohne Unterbrechnung zwischen den Läns verschieben. Die Darstellung wird m.E. erheblich übersichtlicher wenn man rechts “visa ortsnam” deaktiviert (dann verschwinden die doppelten Benennungen). Predikat genial! http://gis.lst.se
In Torsby baute der Skiclub, die Kommune und Fortum einen 1,3 km langen Tunnel – Schwedens längsten Skitunnel. Nun kann man das ganze Jahr über Langlauf und Biatlon auf echtem Schnee trainieren.
Wie alle solchen Prestigeprojekte sind sie teuer, werden aus Steuermitteln weit mehr als geplant querfinanziert und der Nutzen ist fraglich.
Aber wer Interesse am Biatlon hat gute Chancen seine Stars hier zu treffen.
Zwischen dem 01.12. und 31.03. gilt in Schweden eine Winterreifenpflicht. Die Reifen müssen eine Matsch- und Schneekennung (M+S) aufweisen und eine Mindestprofiltiefe von 4 mm haben.
Diese Bedingung gilt auch für Anhänger. Empfohlen wird außerdem die Mitnahme einer Taschenlampe, Decke, Handschuhen, warmen Getränk, Abschleppseil, Überbrückungskabel, Reservesicherung und sehr wichtig: Einer Schaufel und etwas Sand.
Spül- und Kühlerwasser sollten bis mindestens -20 Grad, besser – 30 Grad flüssig bleiben.
In Schweden sind Straßen oft verschneiter, als wir das aus Deutschland gewohnt sind. Auch sind die Räumintervalle oft ziemlich lang – oft bis 5 Stunden nach Ende des Schneefalles. Auf vielen Strassen wird eine Schneedecke von bis zu 5 cm akzeptiert. Nützlich ist daher die Übersicht “när kommer plogbilen?” (Wann kommt das Räumfahrzeug) vom Vägverket.
Reflektoren an den Seiten haben nur die grösseren Strassen. Bei den kleineren Strassen geben Weidestecken dem Räumfahrzeugfahrer die Information, wo die Strassenkante ist – trotzdem kommt es öfters vor, dass ein Stückchen (nicht stabil befahrbarer) Randstreifen mitgeräumt wird. Im Winter hält man sich daher immer eher in der Mitte der Strasse.
Vor allem in Norden gibt es Straßen, die über zugefrorene Seen führen und nur im Winter befahrbar sind.
Informationen zur Verkehrslage kann man beim Vägverket abrufen.
In Schweden steht die Sonne im Winter super, super tief! Gegen das viele Weiß ist eine starke Sonnenbrille sehr nützlich – und sehr vorrausschauendes Fahren.
Für Norweger ist Schweden vergleichsweise billig. Im Grenzort Charlottenberg ist daher ein riesiges Einkaufscenter entstanden. Hier finden sich immer wieder sehr preiswerte, auf Sonderangebote spezialisierte Läden – besonders im Sportbereich. An einem trüben Regentag eine schöne Abwechslung und sicher eine gute Chance, das ein oder andere Schnäppchen zu machen. Hauptzielgruppe sind Norweger, die im deutlich billigerem Schweden einkaufen. Es gibt natürlich nichts Gewachsenes, Charmantes, sondern eine durchgestaltete Shoppinglandschaft.
Auch ein Blick in die Nahumgebung lohnt sich: Der Sportladen in der alten Fabrikhalle gegenüber dem Shoppingcenter hat desöftern sehr attraktive Preise für Fjällräven (hochwertige Outdoor) Bekleidung und sein Schuhangebot ist legendär.
Das einzige annehmbare Mittagsbuffett findet sich im an das Zentrum angeschlossenen Thorn-Hotel. Das Personal schwebt ein wenig über dem Boden und die Atmosphäre ist eher interessant denn entspannend – aber das Angebot gut.
Wer davon genug hat, kann weiter nach Arvika fahren. Arvika ist Kommunehauptstadt – eine hübsche Kleinstadt mit lebendigem Zentrum. Von Charlottenberg einfach ein Stück die Schnellstrasse Richtung Karlstad.
Leider ist es mit richtigen Reitsportfachgeschäften in der Region nicht weit her. Aber viele haben irgendeinen kleinen Anbau auf dem Hof, auf dem die gängisten Zubehörsachen verkauft werden – dass dann aber meist zu Apothekenpreisen (wobei man sehr oft verhandeln kann).
Im Örtchen Höljes an der Strasse 62 von Branäs Richtung Norden gibt es einen ICA NÄRA. Zu recht humanen Preisen kann man hier Lebensmittel und was man sonst noch so brauchen könnte einkaufen.
Will heissen: Neben dem kompletten Lebensmittelsortiment führt der Laden Kleider und Schuhe, Hausrat und Fischausrüstung, Schwimmwesten und Schlafsäcke sowie eine Grundausstattung an Werkzeugen.
Besonders schön sind die Produkte aus Rentierleder, die man etwas versteckt im Untergeschoss findet: Von samisch inspirierten Lederstiefeln über tolle Lederrucksäcke.
Die urige Atmosphäre ist alleine schon eine Sehenswürdigkeit.
Ein gutes Stück mitten im Wald liegt das Sporthotell Långberget. Hier gibt es mehrer markierte Loipen und einen kleinen Skilift.
Trotz des Hotells im Namen gleicht das Ganze eher einem Hüttendorf: Viele Wintercampingstellplätze und Hütten lassen das Hotell eher unbedeutetend erscheinen. Also kein abgelegenes Luxushotell mit preiswerten Essen (Lunch ab 80 SEK). Auch im angeschlossenen Wandererheim wohnt man mit rund 20 Euro per Person nicht teuer.
Das ganze liegt auf 632 Meter Höhe – ein gutes Stück höher als Branäs und Co. Hinter dem Hotell fangen die Wälder an.
In Göteborg gibt es mehrere Möglichkeiten anzukommen: Die Schiffe der Stenaline legen mitten in der Stadt (nur ein paar Straßenbahnhaltestellen vom Hauptbahnhof) an.
Per Flug fliegt man auf einen der beiden Göteborger Flugplätze, von denen man erstmal in die Innenstadt kommen muss. Ryanair fliegt zum Flugplatz Göteborg Cityairport, der sogar näher an der Stadt ist als der größere Verkehrsflughafen Göteborg Landvetter.
Von beiden Flughäfen muss man mit Flughafenbussen in die Stadt fahren. Dummerweise haben auch diese die Möglichkeit mit Bargeld im Bus zu zahlen abgeschafft. Tickets kriegt man noch mit Kreditkarte, man kann die Tickets online vorbuchen oder bei den Vorverkaufsschaltern am Flughafen kaufen. Der Konzern Flybussarna fährt auf jeden Fall zu vielen Flugplätzen in Skandinavien.
Von Göteborg geht es bequem per Bahn nach Torsby (mit nur einmal Umsteigen in Kil oder Karlstad), Reisezeit ca. 4 Std. 20 min, Preise ab 280 SEK, letzte Verbindung: 17:08 ab Göteborg C. Schöne Bahnfahrt, die man genießen kann – besonders das letzte Stück wird als Schwedens schönste Bahnstrecke bezeichnet. Buchungen: http://www.bokatag.se oder http://www.sj.se.
Saisonweise gibt es auch einen Skibus Göteborg – Hovfjäll – Branäs. Informationen hierzu finden sich auf den Webseiten der Skigebiete (siehe unter “Winter”).
Mit dem Auto dauert die Fahrt ca. 4 Std.13 und läuft im Prinzip die ganze Zeit auf der Schnellstrasse 45 (Inlandsvägen). Von Ausbauzustand mit einer Bundesfernstrasse (keiner Autobahn) zu vergleichen und meistens gut, einige Teilstücke aber auch eher schlecht ausgebaut (besonders hinter Trollhättan).
befindet sich zentral, mitten am Torget. Das Kino wird vom Verein “Stjärnan” betrieben. Direkt daneben liegt das Jugendzentrum (fritidsgård).
Der Kinosaal erinnert an ein Programmkino, die Technik ist für einen so kleinen Ort sehr in Ordnung. Die Preise sind okay und wichtige Kinostarts kommen schon am ersten Tag an den Start. Man trifft öfter mal auf ehrenamtliche Mitarbeiter, die nicht soviel Übung haben (manchmal kreative Rückgeldberechnungen, aber in beide Richtungen).
Übrigens: In Schweden werden Kinofilme immer in Originalsprache gezeigt und nur mit schwedischen Untertiteln versehen. Macht es für Ausländer leicht. Nur Kinderfilme kommen meist auf schwedisch (”Alla pratar svenska!”). Aktuelles Programm: http://www.stjarnan.se/
Mit der Reiseauskunft der deutschen Bahn lassen sich Verbindungen gut heraussuchen – die Preisauskünfte sind allerdings eine reine Katastrophe! Auch wenn die Mitarbeiter des Reisezentrums der Bahn tausendmal behaupten es gehe nicht billiger: Eine Anreise innerhalb von Skandinaviens kann nicht 200 Euro pro Strecke kosten. Aus Kobenhagen und von allen wichtigen Flugplätzen kommt man eigentlich immer für 50 – 70 Euro nach Torsby.
Um ein wenig “Handarbeit” wird man daher leider kaum herumkommen.
Andererseits: Selbst mit normalen Zügen kommt man wenn man morgens um 8 Uhr in Bremen losfährt noch um 21:00 in Kil (bei Karlstad) an. Wer um 6:20 in Hamburg loskommt, kommt 21.20 sogar in Torsby direkt an.
Für den schwedischen Teil der Verbindung kann der resrobot oder resplus.se wesentlich bessere Verbindungsauskünfte geben – und berücksichtigt dabei auch das Angebot von Busgesellschaften wie Swebusexpress.
Fahrkarten für den schwedischen Teil bucht man sinnvollerweise über ein schwedischen Angebot – am normalsten ist sj.se . Das geht auch von Kobenhagen (Koebenhavn). Hier kommt man endlich auch an die begehrten Preisinformationen.
Kauft man die Fahrkarte mit einer Kreditkarte kann man an größeren Stationen (z.B. Malmö) die gebuchte Fahrkarte aus einem Automaten ausdrucken (Achtung: Nur wenn man die Kreditkarte dabei hat) – ansonsten geht es auch problemlos die Fahrkarte bei einer Argentur zu hinterlegen. Man erhält dann eine Buchungsnummer und kann die Fahrkarte gegen eine kleine, direkt an den Agenten zu zahlende Gebühr abholen. Der bekannteste Agent sind die Sportwettenbüros - also nach den blauem Schild “ATG” ausschau halten. Verbindungsinformationen etc . erhält man dort allerdings nicht.
Übrigens: In Torsby empfiehlt sich der Torsbyjouren in der Innenstadt als Agent.
Der Nordvärmlandsleden verläuft durch eine Abwechslungsreiche, recht bergige Mittelgebirgslandschaft. Es gibt viele Aussichtstellen, die Wanderung sind durch die Steigungen teilweisejantrengend. Gutes Schuhwerk ist zu empfehlen. Entlang des Weges gibt es mehrere einfache “Windschutzhuetten” die zum Uebernachten benutzt werden können.
Der Nordvärmlandsleden ist ein unabhäniger kleiner Wanderweg, der vom Friluftfrämmande in Sysslebck betrieben wird. Insgesamt ist er 54 km lang. Einige Seitenwege (im Sueden und Norden) schliessen an den Finnskogleden, der der schwedisch-norwegischen Grenze folgt an. Von Branäs geht der Gartosoftaleden ueber den Gransjöberget und vom Zielpunkt Höljes geht der Kanppleden ueberber den Berg Bastuknappen.
An vielen Stellen (z.B. dem Sporthotell) gibt es eine speziell fuer den Wanderweg entwickelte Karte zu kaufen. Eingeteilt werden kann der Wanderweg in folgende Etappen
Wer mehr oder weniger freiwillig mit den billigen “Tagesrandfluegen” fliegt – fuer den stellt sich frueher oder spaeter die Frage: Wie gut kann man eigentlich nachts an diesem Airport warten oder schlafen?
Scheinbar ist kein Thema zu unbedeutetend, als dass es dafuer nicht einge gute Datenbank im Internet gibt. Laut Berichten sc heint Oslo einer der besser geeigneten Airports zu sein. Ueber Skavsta gehen die Meinungen weit auseinander.
Erstaunlicherweise sind fast alle skandinavischen Airports in der Datenbank vertreten….
Bei der neugebauten Bibilothek in der Stadtmitte von Sunne gibt es ein kleines Lunchrestaurang mit Namen “Saffran und Knoblauch”. Auch von der Bibilothek kann man direkt reinkommen. Die Atmosphäre ist schön und wers gemütlich will verzieht sich in den plüschigen Nebenraum.
Am Nachmittag findet man hier vor allem gute Salate. Die Portionen sind recht groß, die Dressings bekommt man allerdings in völligen Minaturverpackungen.
Für den Selberwürzer steht ein umfangreiches Bufett zur Verfügung: Von gerösteten Erdnüssen, Sonnenblumenkernen über verschiedene Esssige und Öl, Soßen vielfältige Gewürze darunter mehrere Sorten Chili.
Bei 70 Kronen für einen großen Salat mit Zugang zu freiem Triken (Zitronenwasser) und Brot kann man wirklich nicht meckern.